By Judith Hermann

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An Archaeology of Australia Since 1788

This quantity offers an incredible new synthesis of archaeological paintings performed in Australia at the post-contact interval. It attracts on dozens of case reports from a large geographical and temporal span to discover the everyday life of Australians in settings akin to convict stations, goldfields, whalers' camps, farms, pastoral estates and concrete neighbourhoods.

Memories of War: Micronesians in the Pacific War

Micronesians usually liken the Pacific struggle to a hurricane, one who swept away their former lives and taken dramatic alterations to their understandings of the area and their areas in it. whether or not they spent the battle in bomb shelters, in candy potato fields below the weapons of eastern infantrymen, or of their houses on atolls sheltered from the warfare, Micronesians who survived these years understand that their peoples gone through a big old transformation.

Remembered by Heart

A set of robust, real tales of Aboriginal lifestyles This anthology brings jointly 15 memoirs of becoming up Aboriginal in Australia and comprises works from Kim Scott, Australia's first indigenous Miles Franklin winner; bestselling writer Sally Morgan; and the seriously acclaimed artist, writer, and activist Bronwyn Bancroft.

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Das Notizheft mit den unbeschriebenen Seiten in den Koffer. Sie hatten die Mülltüte zu den Schwestern zurückgebracht. Das Kind hatte auf dem Schoß einer Nonne gesessen und neue Worte vor sich hin gesagt, immer wieder und stolz, schwer zu verstehen, eigentlich hatte es sich angehört wie: Aba. Ka. Dabra: Abakadabra. Tatsächlich. Ich nehme den Koffer gern mit, sagte Alice. Ich danke dir. Ich nehme ihn gerne mit, sie hatte keine Worte für das, was sie eigentlich sagen wollte. Der Taxifahrer kam den Gartenweg entlang.

Welcher Platz war eigentlich der schönste? Die Bank vor der Küche. Der Balkon zum See hin, die zitternden, entrückten Lichter am anderen Ufer, der Campingplatz des Rumänen, die Petroleumlampen seiner Kindheit. Oder Annas Balkon, kompakte Dichte des Berges, schwarzes Massiv vor dem nächtlichen Himmel. Sie waren alle drei total betrunken. Setzten sich auf die Terrasse – die Terrasse war der beste Platz, das siebente Zimmer mit der steinernen Brüstung, den drei Säulen und der einen Zypresse, scharfkantig, geschlossen, wie eine Feder.

Ach so, sagte Alice. Ihr Herz schlug schnell und knapp. Sie konnte ihn kaum verstehen. Sie sagte, was gibt es denn? Er lächelte jetzt, auf eine sehr gewisse, eindeutige Weise. Wollte nur mal sehen, ob Sie hier alles haben, was Sie brauchen. Wenn Alice ihn richtig verstand, war es das, was er sagte. Haben Sie alles, was Sie brauchen? Er betrachtete Alice, ihre Gestalt, von unten nach oben, immer noch lächelnd, bedächtig und ruhig. Alice wußte, was er meinte, und er wußte, daß sie das wußte. Vielleicht würden sie beide in einem übertragenen Sinne nicht mehr unbedingt dasselbe meinen, im direkten aber schon.

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